MCiT Lab

Das MCiT Lab wendet sich Herausforderungen zu, die durch die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft aufgeworfen werden. Insbesondere die Verbindung von Management und Technologie stellt den Ausgangspunkt unserer Forschungsarbeit dar.

Hintergrund ist die verstärkte Verfügbarkeit großer Datenmengen und die damit einhergehenden analytischen Herausforderungen, der Aufstieg neuartiger Mensch-Maschinen Interaktionsmodi und deren Einfluss auf soziale und berufliche Praxis, die laufende Durchdringung von Enterprise IT-Systemen und deren Auswirkungen auf Geschäftsprozesse, Audit- und Compliance-Richtlinien, sowie die mit all dem verbundenen Veränderungen am Arbeitsmarkt und die daraus resultierenden Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter. Wir entwickeln theoriegeleitete, praxisnahe Lösungen für unsere Wirtschaft.

Kontakt
Stephan Schlögl
Dr. Stephan Schlögl Senior Lecturer +43 512 2070 - 3535

MCiT Analytics

Das MCiT Analytics Team beschäftigt sich mit der Erfassung, Speicherung, Vorbereitung und Analyse von Daten. Die fortlaufende Digitalisierung von Produkten, Prozessen aber auch von Dienstleistungen bietet innovativen Unternehmen die einmalige Gelegenheit neue Geschäftsmodelle, Produktionsprozesse sowie Produkte zu entwickeln. Daten gewinnen dabei immer mehr an Bedeutung.

Diese potentiellen Wettbewerbsvorteile können allerdings nur dann umfassend generiert werden, wenn diese Daten in geeigneter Weise gespeichert, verarbeitet und analysiert werden. Das Analytics Team beschäftigt sich daher mit verschiedene Methoden und Werkzeuge zum Management von Daten und wie diese von modernen Unternehmen dazu genutzt werden können, zukünftige Produktportfolios bestmöglich zu gestalten.

 

Verhaltensethik

Eine Vielzahl an Entscheidungen im wirtschaftlichen Kontext ist unmittelbar ethisch relevant. Vor diesem Hintergrund werden im Bereich der Verhaltensethik jene Aspekte des menschlichen Entscheidungsverhaltens erforscht, die einen hohen ethischen Bezug aufweisen. Beispielsweise werden im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Studien durchgeführt, die sich mit Unehrlichkeit oder Sabotageverhalten im Detail auseinandersetzen.

 

Verhaltensorientierte und experimentelle Finanzmarktforschung

Finanzmärkte stellen einen integralen Bestandteil einer funktionierenden und leistungsfähigen Volkswirtschaft dar. Sie helfen dabei eine effiziente und reibungslose Versorgung der Unternehmen, der privaten Haushalte und der öffentlichen Hand mit finanziellen Mitteln sicherzustellen. Regulatorische Maßnahmen zielen darauf ab das Vertrauen in die Stabilität des Banken- und Finanzsystems zu erhöhen und tragen damit zur Finanzmarktstabilität bei.

Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes werden dazu beispielsweise Studien durchgeführt, die sich mit den Auswirkungen von Insiderhandels-Gesetzgebung auf Märkte und Händler beschäftigen. Die Anwendung der experimentellen Methode bietet hier den Vorteil Situationen untersuchen zu können, die von asymmetrischer Informationsverteilung gekennzeichnet sind.

 

Ethik und EU-Recht

Asymmetrisch verteilte Informationen können auch rechtliche und ethische Herausforderungen mit sich bringen. Dies trifft auf den Gesetzgebungsprozess und Lobbyisten ebenso zu, wie auf ungleich verteilte Informationen zwischen Gesundheitsdienstleistern und Patienten (z.B. RL 2011/24/EU), um nur zwei Beispiele zu nennen. Dieses Kompetenzfeld arbeitet eng mit dem von Europäischen Kommission mitfinanzierten Jean Monnet Lehrstuhl „Europäische Integration & Ethik“ zusammen (für detaillierte Informationen dazu siehe https://jeanmonnet.mci.edu/).

 

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