KI und Innovation in der technischen Gebäudeausrüstung

Date 31.03.2025

Einblicke in das Unternehmen Schindler Group sowie Nutzen von KI-gestützten Lösungen

Der erste Kaminabend des Department Wirtschaftsingenieurwesen im Sommersemester startete mit dem spannenden Thema KI, dessen Wertschöpfung und Anwendung in der technischen Gebäudeausrüstung bei der Firma Schindler Group.

Zu Gast waren Dr. Pau-y Chow, Lead Smart Buildings & Smart Cities bei Schindler Deutschland AG, und Annika Jamal El-Din, Regionalleiterin bei Schindler Österreich. Sie führten mit ihren Impulsvorträgen durch einen informativen Abend und zeigten den Studierenden mögliche Karrierepfade und Impulse für ihre Zukunft auf.

Schindler hat über 70.000 Mitarbeiter:innen, blickt auf eine 150-jährige Unternehmensgeschichte zurück und ist einer der weltweit führenden Anbieter für Aufzüge und Fahrtreppen. 

Zentraler Teil des Vortrages behandelte das Thema KI und wie ebendiese erfolgreich eingesetzt werden kann. Nach Pau-y Chow ist die Basis für eine erfolgreiche KI die Datenverfügbarkeit für die Digitalisierung, die Erfahrung zu den jeweiligen Produkten sowie eine ausgeprägte IT Kompetenz um die vorhandenen Daten möglichst effizient verarbeiten zu können.

Herr Chow gab den Studierenden auch einen Überblick über den geschichtlichen Einsatz von KI. Die Reise durch die Geschichte der Künstlichen Intelligenz führt bis ins Jahr 1936 zurück. Hier führte der britische Mathematiker Alan Turing die Turingmaschine ein.

Der nächste Meilenstein in dieser Zeitreise führt ins Jahr 1950. Hier wurde der Turingtest durchgeführt. Dieser Test bietet die Möglichkeit, die Fähigkeit einer Maschine zur Nachahmung menschlicher Intelligenz zu bewerten.

Weitere Meilensteine im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind der erste Chatbot Einsatz ELIZA im Jahr 1966 bis hin zu der Einführung von CHAT GPT im Jahr 2022.

Annika Jamal El-Din führte durch den zweiten Teil des Impulsvortrages. Ihr Fokus liegt auf den Vorteilen und den Nutzen für KI-gestützte Lösungen und deren Praxisbeispiele von Schindler. KI kann durch die gezielte Anwendung zur Nachhaltigkeit beitragen.

Durch den Einsatz eines effizienten und optimierten Personenflusses auf Basis von Daten sowie die Möglichkeit der Individualisierung pro Gebäude lässt die PORT Technologie von Schindler das Nutzungsverhalten mit einfließen. Ein regionales Beispiel hierfür sind die Tirol Kliniken. Diese haben die 30 Jahre alten Liftsysteme im Chirurgie Gebäude auf die neue Port Technologie umgestellt. Somit könnten 30% der Fahrten eingespart werden und dadurch der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden.

Prägnant zusammengefasst können folgende Impulse von den Vortragenden den Studierenden mit auf den Weg gegeben werden: „Es gibt keine Zukunft ohne KI und keine KI ohne Menschen. Die KI ist kein Produkt. Um die KI erfolgreich einsetzen zu können, muss im ersten Schritt die KI richtig verstanden werden. Erst im zweiten Schritt können die Faktoren, Mensch, Produkt, Prozess und Netzwerke miteingebunden werden.“

Wir bedanken uns herzlich bei den Vortragenden für den informativen Kaminabend!

<p>Get-together nach dem Vortrag. ©MCI/Lhotzky</p>

Get-together nach dem Vortrag. ©MCI/Lhotzky

<p>Begrüßung und Vorstellung der Gastvortragenden durch Prof. Gerhard Hillmer ©MCI/Lhotzky</p>

Begrüßung und Vorstellung der Gastvortragenden durch Prof. Gerhard Hillmer ©MCI/Lhotzky

<p>Get-together nach dem Vortrag. ©MCI/Lhotzky</p>
<p>Begrüßung und Vorstellung der Gastvortragenden durch Prof. Gerhard Hillmer ©MCI/Lhotzky</p>
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